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Feuerbestattung

Die Feuerbestattung ist die Einäscherung (Verbrennung) des Verstorbenen im Sarg. Sie ist jederzeit möglich, wenn sie der Verstorbene zu Lebzeiten gewünscht hat. Dazu sollte seine handschriftliche Willenserklärung (datiert und unterzeichnet mit Vor- und Zuname) vorliegen.

Oft fehlt eine solche Erklärung. In diesem Fall können die nächsten Angehörigen

den Willen des Verstorbenen uns gegenüber schriftlich bekunden.

Zur Einäscherung sind Bescheinigungen vom Amtsarzt und der Polizei notwendig, die wir besorgen. Nach der Einäscherung des Verstorbenen wird die Urenbeisetzung organisert bzw. die Urne der Seebestattungsreederei (Seebestattung) dem Ruheforst (Baumbestattung) oder einem auswärtigen Friedhof übersandt. Die Formalitäten hierfür übernehmen wir.

Die Feuerbestattung ist von beiden kirchlichen Konfessionen gleichermaßen anerkannt.

Die Trauerfeier mit dem Sarg findet vor der Einäscherung statt, entweder in der Friedhofskapelle, der Kirche oder im Krematorium.

Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt – oftmals im engsten Familienkreis – beigesetzt.

Um diese doppelte seelische Belastung zu vermeiden, entscheiden sich manche Familien trotz der größeren Zeitspanne

zwischen Todesfall und Beisetzung auch für eine Urnenbeisetzung, die gleichzeitig als Urnentrauerfeier gestaltet wird.

Urnen können beigesetzt werden:

In Urnengräbern  /  In der Urnenwand  / Im Baumgrab auf dem Ottweiler Friedhof  /  Im Friedwald  / In einem vorhandenen Rasengrab

In Gräbern, wie sie auch bei Erdbestattungen Verwendung finden  /  Zur See  /  Im anonymen Urnenfeld